PIR – Wir bauen Brücken

nach Nord- & Ostsyrien/Rojava


Das nächste Treffen ist am Freitag, 14.August,
um 19 Uhr in der Ullmannstraße 45.

PIR-Projekte:

Video Spiegeltherapie.

Transport von Hilfslieferungen.






Vor unserer vierwöchigen Reise nach Nord-und Ostsyrien konnten wir die WELTjournalistin Christa Hofmann dafür gewinnen, uns zu begleiten. Dieser Film ist dabei entstanden.
https://cloud.orf.at/index.php/s/4M9D3pTcebqQNDr

Hilfe für die Kriegsversehrten in Nord-und Ostsyrien
https://www.youtube.com/watch?v=WKYs_5XaEHY



Spenden mit Verwendungszweck „PIR“ an:
IBAN: AT10 1400 0015 1092 8438
BIC: BAWAATWW


https://www.youtube.com/watch?v=WKYs_5XaEHY

PIR – Wir bauen Brücken nach Nord- und Ostsyrien / Rojava Bildung – Gesundheit – Know How Wir unterstützen syrische KurdInnen, die für Demokratie und Frauenrechte kämpfen.
Wir organisieren Trauma-Workshops und Englischkurse
und unterstützen die Föderation der Kriegsversehrten.
Dort sind jene 5.000 junge Menschen organisiert, die im Kampf gegen den IS Gliedmaßen verloren haben.

In diesen sog. „Kurdengebieten“, wurde der IS unter großen Opfern besiegt. Sie erinnern sich an den Krieg um Kobane. 5 Monate dauerte der Kampf der Kurdinnen und Kurden gegen diese Barbaren und er war siegreich. Sie bauten ihre Dörfer neu auf und errichteten eine Gesellschaft, in der Kulturen und Religionen friedlich miteinander leben.
Kontaktieren Sie uns. Helfen Sie mit, im Nahen Osten eine Gesellschaft zu stützen, das Menschenrechte sicherstellt.
IBAN: AT10 1400 0015 1092 8438
BIC: BAWAATWW Verwendungszweck: PIR
Steuerlich absetzbar!

Bei Überweisungen bitte unbedingt Geburtsdatum und den Namen (wie im Pass) angeben.

https://www.facebook.com/PIR-108706593846808/


OFFENER BRIEF

Wir fordern die österreichischen Behörden und PolitikerInnen auf, 

– gegen die türkischen Faschisten in Österreich vorzugehen, 

– die Zusammenarbeit mit deren Vorfeldorganisationen zu beenden und 

– ein klares Statement gegen den Kriegstreiber Erdogan abzugeben.

Am 24.Juni wurde in Wien eine Kundgebung kurdischer Frauen von den türkischen Grauen Wölfen angegriffen. Bei einer Demonstration am Folgetag kam es erneut zu gewalttätigen Übergriffen dieser jungen Türken.

Die österreichische Politik hat lange weggeschaut. 

Als die Großväter dieser jungen Männer als billige Arbeitskräfte angeworben wurden, gab es für sie keine Deutschkurse, sondern schäbige Baracken und miese Löhne. Das hat damals niemanden interessiert. 

Als sich eine Parallelgesellschaft entwickelte mit einem katastrophalen Frauenbild, Ehrenmorden und Zwangsheiraten, wurden die reaktionären Moscheen und IslamlehrerInnen von den österreichischen Behörden und Parteien hofiert. In jeder Fernsehdiskussion gab es einen reaktionären Quotenmoslem. Fortschrittliche Muslime wie Mouhanad Khorchide fanden keine Unterstützung. 

Die Islamische Glaubensgemeinschaft war und ist offizieller Ansprechpartner für die österreichische Politik. Dass sie der verlängerte Arm des türkischen Diktators ist, wird ausgeblendet. Die Bilder von Kindern, die dort Kriegsszenen nachstellen führten zu Irritationen ohne weitreichende Konsequenzen. Die Frauensprecherin hat vor wenigen Wochen anlässlich ihres Rücktritts klare Worte gefunden, – wurde das gehört?

Seit einigen Jahren hat Erdogans AKP die europäischen Regierungen wegen des schmutzigen Flüchtlingsdeals nun fest in der Hand. Nach jedem kritischen Statement über die Menschenrechtsverletzungen in der Türkei oder die zahlreichen Kriege, die die Türkei führt, werden die Grenzen für die Vertriebenen geöffnet. Das wirkt.

In der Türkei werden Parlamentsabgeordnete, Anwältinnen und Anwälte, JournalistInnen und Journalisten eingesperrt. Menschen werden gefoltert und ermordet. KurdInnen trifft es besonders hart.

Das türkische Militär und seine dschihadistischen Milizen führen Kriege in Syrien, im Irak und in Libyen. Who cares?

Die Türkei besetzte Anfang 2018 das kurdische Afrin im Nordwesten Syriens. Menschen wurden vertrieben und enteignet. Jetzt herrschen dort Angst und Schrecken. Laufend werden Menschen entführt und Frauen vergewaltigt. Frauen müssen sich verhüllen. Im Oktober 2019 okkupierte die Türkei mit ihren islamistischen Verbündeten Serekaniye im Norden Syriens. Egal?

Die KurdInnen, die den IS unter großem Einsatz besiegt hatten, werden nun der türkischen Diktatur ausgeliefert.

Seit einigen Wochen bombardiert das türkische Militär KurdInnen und JesidInnen in Kurdistan-Irak, – ist das die Luftwaffe des IS?

Diese Woche wurden in Kobane drei Frauen von einer türkischen Drohne getötet. Zwei von ihnen waren Funktionärinnen der kurdischen Frauenorganisation. Deshalb hatten die kurdisch-österreichischen Frauen vor zwei Tagen die Kundgebung in Wien organisiert.

Der IS ist unter anderem Namen unter der Schirmherrschaft der türkischen Regierung wieder im Vormarsch. Die türkische AKP und ihre Anhänger stehen zu dem Genozid an den ArmenierInnen und dem Abschlachten der KurdInnen. Sie morden, vergewaltigen und brandschatzen in der Türkei, in Libyen, dem Irak und Syrien. Es ist verbrecherisch und kurzsichtig, das zu ignorieren.

Es ist tödlich für demokratische Menschen und Organisationen im Nahen Osten und gefährlich für das politische Klima in Österreich.

Wenn die Verantwortlichen in Europa weiterhin passiv zuschauen, dann werden Gewalt, Frauenhass und fundamentalistischer Islam auch hier zum Alltag gehören.

Wir fordern die österreichischen Behörden und PolitikerInnen auf, 

-gegen die türkischen Faschisten vorzugehen, 

-die Zusammenarbeit mit deren Vorfeldorganisationen zu beenden und 

-ein klares Statement gegen den Kriegstreiber Erdogan abzugeben.




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Wir unterstützen die Menschen
in Nord -und Ostsyrien:

Soforthilfe (Geld, Medikamente) – Bildung
(Traumatherapie, Englischkurse) – medizinisches Personal

https://www.youtube.com/watch?v=WKYs_5XaEHY
Im Kampf gegen die Dschihadisten in Raqqa oder Kobane haben 5.000 junge Frauen und Männer Arme oder Beine verloren. Wir möchten ihnen eine berufliche Perspektive und Hilfe bei der Versorgung mit Prothesen und medizinischer Behandlung ermöglichen.
Wir sammeln Rollstühle, Krücken, Rollatoren und Blindenstöcke für die Kriegsversehrten.
Wir haben zwei Lager für die gesammelten Spenden gefunden.
Unser Freund Mustafa und sein Freund Rashid übernehmen die Abholungen und Transporte der gespendeten Rollstühle.
Vielen Dank!

Für die Kriegsversehrten Nord-und Ostsyriens produzieren wir mit Physiotherapeutinnen des „Weißen Hof“ ein Lehrvideo über Spiegeltherapie zur Behandlung von Phantomschmerzen. Es soll auf Arabisch, Kurdisch und Farsi auf YouTube gestellt werden.
Februar 2020 Wir waren heute in einem Male Blindane. In diesen Häusern leben jene 5.000 Menschen, die im Kampf gegen die Dschihadisten Beine oder Arme oder ihr Augenlicht verloren haben. Weitere 25.000 Menschen wurden in diesen Kämpfen schwer verletzt. Die meisten sind zwischen 18 und 35 Jahre alt. Sie brauchen Prothesen, Rollatoren, Krücken, Rollstühle und Blindenstöcke, Psychotherapie sowie Bildung und Laptops.

2016 haben KurdInnen, JesidInnen, AraberInnen, AssyrerInnen und TurkmenInnen gemeinsam die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien proklamiert. Die Selbstverwaltung ist basisdemokratisch strukturiert, das Zusammenleben basiert auf der Anerkennung von Menschenrechten, Frauenrechten und Religionsfreiheit.

Die Invasion der türkischen Armee und ihrer dschihadistischen Verbündeten bedeutet für die BewohnerInnen Nord- und Ostsyriens Tod und Zerstörung. Hunderttausende mussten fliehen und sind auf Hilfe lokaler Organisationen angewiesen.

PIR heißt Brücke

Wir sind eine Gruppe von ÖsterreicherInnen und KurdInnen, die sich im Sommer 2019 gründete, nachdem zwei von uns im Juli 2019 in Nordsyrien an einer internationalen Konferenz über den IS teilgenommen hatten.

Im Juli 2019 waren wir beim Internationalen Forum für Frieden, Demokratie und Frauenrechte und haben TeilnehmerInnen aus aller Welt interviewt. Die Interviews sehen Sie hier:

https://www.youtube.com/channel/UCDlEQ7xth5Q2e47bgQ28T8g


Mohammad al Qadri: „IS weiterhin eine große Gefahr“
https://www.youtube.com/watch?v=gAbCBOARCCk

Wir waren von der Präsenz der Frauen, vom Mut der Menschen und ihrem Hunger nach Bildung beeindruckt. Die Menschen in Nordsyrien geben nicht auf. Sie kämpfen unter Einsatz ihrer Leben und ihrer Gesundheit für Demokratie und Frauenrechte. Wir geben nicht auf. Wir unterstützen die Anstrengungen der KurdInnen und anderer Volksgruppen und organisieren Hilfe, wo immer es uns möglich ist. Wir organisieren Trauma-Workshops und dokumentieren die Situation der Menschen vor Ort.

Unterstützen Sie uns, kontaktieren Sie uns, machen Sie mit. Sie können Leben retten und mithelfen, im Nahen Osten ein Gesellschaftssystem zu stützen, das Menschenrechte sicherstellt. 

Treffen: BIS AUF WEITERES treffen wir uns in ONLINE-Meetings. 

verein.youarewelcome@gmail.com

In Rojava, den sogenannten „Kurdengebieten“ im Norden Syriens, wurde der IS unter großen Opfern militärisch besiegt. Vielleicht erinnern Sie sich an den Krieg um die Stadt Kobane. Von September 2014 bis
Januar 2015 dauerte der Kampf der Kurdinnen und Kurden gegen diese Barbaren. Kobane war die erste Stadt, in der der IS besiegt werden konnte.
Die Menschen in Rojava bauten ihre Dörfer und Städte neu auf und errichteten eine Gesellschaft, in der sämtliche Kulturen und Religionen friedlich miteinander leben, Frauen gleichberechtigt sind und Ökologie großen Stellenwert hat.
Am 9.Oktober 2019 fielen türkische Truppen und ihre dschihadistischen Verbündeten in der Region ein. Die Invasoren bomben, morden, verschleppen und töten. Sie pfählen Menschen und benützen Phosphor-Bomben. Frauen werden zur Verschleierung gezwungen und Leichen geschändet. Zahlreiche IS-Kämpfer und IS-Frauen wurden von den Invasoren befreit und stellen für uns alle eine große Gefahr dar. Hunderttausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Die Schulen können den Betrieb nicht fortsetzen. Es gibt über 1000 schwer Verletzte, deren Versorgung kaum gewährleistet ist.

Sie fühlen sich betroffen? Ohnmächtig?

Wenn Sie bereit sind, Veränderungen zu bewirken, so können wir Ihnen viele Möglichkeiten dafür aufzeigen. Übernehmen Sie Verantwortung. Wir haben sämtliche Kontakte und freuen uns über neue MitstreiterInnen.

Mithilfe in Österreich:

  • Sammeln von Medikamenten und dringend benötigten medizinischen Geräten. 
  • Organisation medizinischer Behandlung in Wien für Schwerverletzte. 
  • Freundschaftsbänder in den Farben Gelb, Rot, Grün knüpfen.
  • Organisation von Benefiz-Veranstaltungen für den „Kurdischen Roten Halbmond“, die „Stiftung der freien Frauen in Rojava“ oder das Bildungsprojekt PIR.
  • Suche nach medizinischem Personal, das bereit ist, vor Ort zu arbeiten.
  •  Und natürlich: Spenden.

Mithilfe in Nordsyrien bzw. in Flüchtlingslagern in Kurdistan-Irak, wenn sich die Sicherheitslage verbessert hat:

  • Abhalten von Englisch-Kursen.
  • Bildung in sämtlichen Bereichen.
  • Hilfe beim Wiederaufbau.

Spenden mit Verwendungszweck „PIR“ an:

IBAN: AT10 1400 0015 1092 8438

BIC: BAWAATWW